Einzelstunden Singen und Stimmentfaltung
Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die Freude am Singen haben und die Möglichkeiten ihrer eigenen Stimme kennenlernen wollen.
Ebenso an Menschen, die sich ihrer Stimme sicherer werden wollen. Sei es im gemeinsamen Singen mit anderen oder weil sie ihre Stimme beruflich brauchen und beanspruchen.
Auch bietet mein Ansatz eine Möglichkeit, über die Stimme und heilsames Tönen die eigene Wahrnehmung von Körper, Geist und Seele zu schulen. Dadurch werden Sie selbst-bewusster und gewinnen mehr Freiheit und Natürlichkeit. Die eigene Stimme wird zum unverwechselbaren und „stimmigen“ Instrument !
Die Bestandteile einer Stunde variieren je nach Interesse und Vorkenntnisse der SchülerInnen:
- Atem- und Stimm-Massagen entsprechend der Atemtypenlehre zur körperlichen Vorbereitung für das Erklingen der Stimme
- Geführtes Tönen: aus dem Lauschen kommt der Ton ! Behutsames Erforschen der eigenen inneren und äußeren Klangräume, teils mit der Unterstützung von hilfreichen Vorstellungsbildern
- Stimmübungen zur Erweiterung des Tonumfangs, zur Förderung von Beweglichkeit und Sicherheit der Stimme
- das Singen von Liedern, die den SchülerInnen am Herzen liegen und die dem stimmlichen Können entsprechen. Die Freude an der Musik ist im Vordergrund, nicht die sportliche Herausforderung !
Mehr zu meinem Ansatz finden sie weiter unten im Text über die „Bambusflöte“.
Es hat sich herausgestellt, dass eine Abfolge von einigen Stunden mit nicht allzu großen Abständen dazwischen empfehlenswert ist. So kann die Veränderung in der Stimme und das „Fortschreiten auf dem stimmlichen Weg“ am besten erlebt werden.
Preis:
auf Anfrage
Terminvereinbarungen:
Telefonisch unter 0699 / 11 44 57 53
Oder per Mail unter ingrid.huber@momente.cc
Ich möchte ein paar Gedanken zu einem Ansatz von Stimmbildung teilen, den ich den „Weg der Bambusflöte“ nenne. In diesem Ansatz gehen wir weniger davon aus, dass eine Schülerin singen lernen muss im Sinne von Techniken dazu-lernen, Wissen ansammeln, Fertigkeiten üben. Vielmehr nehmen wir an, dass jeder Mensch von Natur aus singen kann, dass sein Körper und sein Stimmapparat dafür eingerichtet sind. Nun mag es sein, dass es uns aufgrund seelischer Belastungen „die Stimme verschlägt“ oder wir durch körperliche Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel in unserer vollen Atemkapazität eingeschränkt sind. Es gibt vielfältige Gründe, nicht zuletzt auch demütigende Sing-Erfahrungen in der Kind- und Schulzeit, die bewirken, dass uns der Zugang zur Kraft und Klarheit unserer eigenen Stimme abhanden kommt. Auf dem „Weg der Bambusflöte“ ist die Übung, allmählich all das wieder wegzulassen, was uns am Tönen hindert. Wir erinnern den Körper an seine Aufrichtung, an seine Fähigkeit, durchlässig zu schwingen. Wir beruhigen den Geist und lassen hindernde, einschränkende Gedanken zur Ruhe kommen. Wir reinigen und öffnen das Herz um in Kontakt mit unserer Klarheit und Freude zu sein. Was dabei passiert, ist, dass wir uns leeren und innerlich immer mehr Raum frei wird, in dem die Stimme in ihrer Reinheit klingen kann. So wie im Hohlraum einer Flöte. Die Flöte ist das Gefäß. Der Wind, der durch sie weht, lässt den Ton entstehen. Unser Körper und unsere Seele sind das Gefäß. Beim Ausströmen der Atemluft entsteht der Ton. Wenn es uns gelingt, ganz viel „wegzulassen“, ist dieses Tönen leicht und mühelos. Wir haben nicht mehr das Gefühl, dass wir singen, sondern dass „es“ uns singt.